Sonntag, 7. Februar 2016

Aktualisierung zum Lawinenunfall unterhalb des Geiers

Die Alpinpolizei hat ihre Erhebungen zum Lawinenunfall unterhalb des Geiers abgeschlossen. Der letzte und endgültige Stand zum Lawinenunfall sieht folgendermaßen aus:
Die 12-köpfige Gruppe drehte in etwa bei der im vorigen Blogeintrag mit "x" bezeichneten Stelle um und fuhr zum Sammelplatz ab. Danach erfolgte ein neuerlicher Aufstieg bis zu der mit "x" bezeichneten Stelle. Inzwischen wurde die 12-köpfige Gruppe von der 8-köpfigen Gruppe überholt. Letztere spurte den Hang in Spitzkehren. 7 Personen dieser Gruppe erreichten oberhalb flacheres Gelände, eine der Personen hatte gesundheitliche Probleme und blieb deshalb etwas zurück.
Die Lawine wurde mit größter Wahrscheinlichkeit fernausgelöst und erfasste schlussendlich die 12-köpfige Gruppe sowie die Einzelperson. 3 Tourengeher wurden teilweise, 10 total verschüttet, wovon 5 Personen nur mehr tot geborgen werden konnten. 2 Verletzte wurden heute wieder aus dem Spital entlassen.

Detailanalyse des Lawinenunfalls unterhalb des Geiers in den Tuxer Alpen

Beim Lawinenunfall unterhalb des Geiers waren entgegen der gestern gemachten Angaben nicht 17, sondern 20 Personen beteiligt. Einmal handelte es sich um eine Gruppe aus 12, einmal aus 8 tschechischen Tourengehern. Wir waren zufällig am selben Tag im Gebiet der Wattener Lizum unterwegs und fotografierten ebenso zufällig die 12-köpfige Gruppe am Talboden, als sich diese Richtung Geier befand.

Die 12-er Gruppe, aufgeteilt in zwei 6-er Gruppen am Talboden in Richtung Geier unterwegs (Foto: 06.02.2016)

Die 12-köpfige Gruppe spurte die Tour und bewältigte den Unglückshang ohne Probleme. Nach der Abfahrt versammelten sich die Tourengeher an einer Verflachung und stiegen neuerlich auf. Inzwischen befand sich die 8-köpfige Gruppe etwas oberhalb der 12-köpfigen Gruppe im Aufstieg. Kurz vor der steilsten Stelle im Hang beschlossen sie, Entlastungsabstände einzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt wurden sie von der Schneebrettlawine überrascht und sämtliche Personen - auch jene der 12-köpfigen Gruppe - von der Lawine erfasst und mitgerissen.

Ungefährer Standpunkt der Gruppe im Aufstieg, als sich die Schneebrettlawine löste (Foto: 06.02.2016)

Der blaue Kreis symbolisiert auf der Geländeneigungskarte jenen Bereich, an dem sich die Gruppe aufhielt, als die Lawine abging. Am linken, unteren Rand des Bildes erkennt man den Gipfel des Geiers.

Das Anrissgebiet befindet sich im Nordsektor in Höhenbereichen zwischen etwa 2600m und 2700m und ist sehr steil bis extrem steil. Die Lawinen kamen auf einer Seehöhe von etwa 2300m zum Stillstand. Die Lawinenablagerung betrug dabei bis zu geschätzte 5m.

Große Schneescholle am Lawinenkegel (Foto: 06.02.2016)

Alle Tourengeher waren perfekt ausgerüstet. Unserem Informationsstand zufolge dürften alle sogar einen Airbagrucksack getragen und auch ausgelöst haben. Die Ortung der total verschütteten Personen erfolgte durch LVS-Geräte. Bei den tödlich Verunglückten betrugen die Verschüttungstiefen zwischen 1,2 und 3,2m. Niemand von ihnen hatte eine Atemhöhle. 2 Personen wurden verletzt. Die restlichen Personen blieben unverletzt.

Das Loch im Vordergrund zeigt die östlichste Verschüttungsstelle. (Foto: 06.02.2016(

Überblick der Schneebrettlawine. Das rote x symbolisiert die ungefähre Stelle, an der die 8-köpfige Gruppe stand, als das Schneebrett abging. Der rote Kreis zeigt den Sammelpunkt der 12-köpifgen Gruppe nach ihrer ersten Abfahrt. Die schwarze Ellipse zeigt den Bereich, in dem 4 Personen verstorben sind, das schwarze Kreuz die ungefähre Verschüttungsstelle  des 5. Todesopfers.
Nachtrag vom 08.02.2016 (sh. auch Blogeintrag vom 07.02.): Das rote x symbolisiert in etwa den Standpunkt der 12-er Gruppe zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs. 7 Personen der 8-köpfigen Gruppe befanden sich bereits weiter oberhalb in flacherem Gelände, eine Person im Einzugsbereich der Lawine.

Die Schneedeckenanalyse bestätigte das uns bekannte Problem einer bodennahen Schwachschicht. Ein Schneeprofil inklusive einem Belastungstest wurden oberhalb des Lawinenanrisses an einem kleinen, unbeeinflussten Nordhang durchgeführt. Als Schwachschicht diente primär eine dünne kantige Schicht auf einer alten Schmelzkruste, sekundär dürfte dann der Bruch bis zum bodennahen Schwimmschnee erfolgt sein.

Dort, wo die Schneesäge platziert ist, befindet sich eine sehr lockere, kantige Schicht auf einem dünnen, sich zunehmend auflösenden, alten Schmelzharschdeckel. Darunter erkennt man im Bereich des Handschuhs alte Wasserkanäle von Schmelzprozessen während des warmen Herbstes.

Hier das zum obigen Bild passende Schneeprofil.

Interessant erscheint u.a. auch ein Profil, das wir am Vortag unweit der Unfallstelle in einem kleinen Nordhang auf 2030m gegraben haben. Es zeigt im Gegensatz zum Profil unterhalb des Geiers bereits besser miteinander verbundene bodennahe Schichten, die zudem feucht und in Summe stabiler waren. Das Problem der bodennahen Schwachschicht ist somit von der Seehöhe abhängig. Wir geben deshalb im Lawinenlagebericht auch den Höhenbereich, oberhalb dessen es gefährlich wird, mit derzeit etwa 2300m an.

Bodennahe Schwachschichten beginnen sich unterhalb etwa 2300m langsam zu verbinden.

Ein Blick auf das Wetter der vergangenen Tage erklärt zusätzlich den derzeitigen Schneedeckenaufbau. Prägend war das vergangene Wochenende vom 30.01. bis 01.02., als es anfangs mit einer Kaltfront bis ins Tal schneite, dann mit einer Warmfront bis etwa 2400m regnete und anschließend die Temperatur sank. Entsprechend bildete sich verbreitet eine mehr oder weniger dicke Regenkruste. Ab dem 03.02. schneite es (seit langem) wieder etwas intensiver. In Summe kamen dabei während der vergangenen Woche im Unfallgebiet etwa 50cm zusammen. Wind führte zusätzlich zu Verfrachtungen in der Höhe, vermehrt im O-Sektor, somit auch im Unfallhang.

Daten der im Nahbereich der Unfallstelle gelegenen Wetterstation Tarntalerboden zeigen das Auf und Ab des Wetters vor dem Unfall.


Das wechselhafte Wetter mit Schneefall, Wind, Erwärmung und Abkühlung führten in Summe auf alle Fälle zu einer vermehrten Bindung des oberhalb der Schwachschichten abgelagerten Schnees, was auch die Möglichkeit für Fernauslösungen förderte.

Das Fazit: Wir befinden uns leider wieder in einem Winter mit einem sehr ausgeprägten und bereits lange anhaltenden Altschneeproblem. Es zeigt sich auch, dass oberhalb etwa 2300m vorerst keine Besserung der Situation in Aussicht ist.
Wir gehen derzeit von vermehrten Problemen in Schattenhängen oberhalb etwa 2300m und in besonnten Hängen oberhalb etwa 2500m aus. Dies ist v.a. für die Regionen der Tuxer, Zillertaler, Stubaier, Ötztaler und Tuxer Alpen der Fall.

Die zahlreichen, weiteren Lawinenereignisse vom 06.02. bestätigten dieses Bild sowohl hinsichtlich der Höhenangabe, als auch der Regionsabgrenzung. Osttirol wird demnächst aufgrund der vorhergesagten Neuschneefälle auch vermehrt mit einem Altschneeproblem konfrontiert sein.

Nähere Angaben zur Auslösung der Lawinen können derzeit noch nicht getroffen werden, da dafür die Vernehmungen der Betroffenen durch die Alpinpolizei noch abgewartet werden müssen. Als wahrscheinlich sehen wir die Auslösung der Lawine durch die Skitourengeher an, als möglich eine Selbstauslösung, verursacht durch verfrachteten Schnee (Dies könnte ev. auch durch die von der Hauptlawine losgelöste, kleine Lawine im Gipfelbereich des Geiers geschehen sein.)

Die Aufarbeitung der weiteren Lawinenereignisse vom 06.02. erfolgt zu Beginn der kommenden Woche.

Samstag, 6. Februar 2016

Lawinenabgang unterhalb des Geiers forderte 5 Todesopfer

Der 06.02. entpuppte sich als ein Tag mit sehr vielen Lawinenereignissen, bei denen Personen involviert waren. Die allermeisten hatten unserem Informationsstand zufolge mit dem bekannten Altschneeproblem oberhalb etwa 2300m zu tun.
 
Bei einem dieser Lawinenabgänge unterhalb des Geiers in den Tuxer Alpen wurden zwei aus Tschechien stammende Gruppen mit insgesamt 17 Personen während des Aufstiegs von einer großen Schneebrettlawine erfasst und verschüttet. 5 Personen konnten nur mehr tot geborgen werden, 2 waren verletzt, die restlichen Personen unverletzt.
 
Wir waren heute an der Unfallstelle. Eine detaillierte Unfallanalyse sowie eine Analyse der Gesamtsituation folgen morgen. Hier vorab zwei Fotos, die einen ersten Eindruck über das gewaltige Ausmaß der Lawine verschaffen sollen.
 
Die Lawine unterhalb des Geiers in den Tuxer Alpen. (Foto: 06.02.2016)
 
Während des Lawineneinsatzes (Foto: 06.02.2016)
 

Donnerstag, 4. Februar 2016

Kurzer Rückblick samt Vorschau – Vorsicht: Kurzfristig herrschen für den Wintersportler aufgrund von frischem Triebschnee ungünstige Verhältnisse

Wir haben wieder sehr intensive und interessante Tage hinter uns. Im Zuge der Wartung von Wetterstationen konnten wir uns am Dienstag, dem 02.02. einen Überblick über die Situation aus der Luft (und im Gelände) machen. Wir waren im schneereicheren Westen von den Südlichen Stubaier Alpen über die Silvretta bis zum Arlberg unterwegs. Dabei beobachteten wir zahlreiche spontane Lawinen. Die meisten davon dürften am Sonntag bzw. in der Nacht von Sonntag auf Montag abgegangen sein.
Spontane Lawinen im Malfontal (Foto: 02.02.2016)
Genau wissen wir es von einer Schneebrettlawine beim Wetterstationsstandort am Adamsberg oberhalb von Galtür. Ein abrupter Anstieg der Schneehöhe zeigt uns den exakten Abgangszeitpunkt einer Schneebrettlawine, die den Standort überspülte.
Kurz vor Mitternacht löste sich eine spontane Lawine oberhalb des Schneestandortes am Adamsberg. Gut zu erkennen sind zudem die Auftrocknung der Luft am 01.02. sowie der markante Temperaturrückgang seit dem 02.02.2016
Hier noch das zur Wetterstationsgrafik passende Bild.

Auf der Verflachung erkennt man den Standort der Wetterstation und die Lawinenablagerung (Foto: 02.02.2016)
Aus der Luft gut zu beobachten waren auch die guten Sprengerfolge vom Montag, dem 01.02.2016.
Sprengerfolge in der Silvretta-Skiarena (Foto: 02.02.2016)
Während die Schneedecke am Wochenende bis meist 2200m, vereinzelt bis 2500m hinauf von Regen beeinflusst wurde, war dies in großen Höhen durch den Wind der Fall.
Durchnässung der Schneedecke in tiefen und mittleren Höhenlagen. Verbreitet bildete sich an der Schneeoberfläche ein meist brüchiger Schmelzharschdeckel. (Foto: 02.02.2016)
Hochalpin hat man am 02.02. häufig eine stark vom Wind beeinflusste Schneeoberfläche vorgefunden.
Summa summarum hat sich das turbulente Wetter bis 01.02. in der Früh positiv auf die Gesamtsituation ausgewirkt. Viele Lawinenstriche haben sich von selbst entladen. In den regenbeeinflussten Gebieten stabilisierte sich die Altschneedecke durch den Temperaturrückgang. Ebenso besserte sich das bekannte Altschneeproblem zumindest bis etwa 2400m hinauf deutlich (In Zentralosttirol regnete es weniger. Hier kann es bei den zu erwartenden Schneefällen vermehrt noch zu Problemen kommen). Vermehrt aufpassen heißt es derzeit an schneearmen Stellen im Steilgelände.
Inzwischen hat sich das Triebschneeproblem wieder in den Vordergrund geschoben. Man kann auch sagen: Wir haben perfekte Zutaten für ein klassisches Triebschneeproblem: Es ist kalt, es schneit (bzw. beginnt vielerorts gerade zu schneien) und der Wind legt zu! Problembereiche findet man somit vermehrt innerhalb des kürzlich gefallenen Neuschneepakets.
Innerhalb dieses Neuschneepakets erkennt man glitzernde Schichten aus Neuschneekristallen, eingerahmt von dichteren, vom Wind beeinflussten Schichten. Lockerer Neuschnee kann mitunter als Schwachschicht dienen. (Foto: 02.02.2016)
Hinter Geländekanten kann man derzeit (am 04.02.) leicht frischen Triebschnee auslösen. Dieser lagert auf lockerem Neuschnee, der die Schwachschicht bildet. Südliche Stubaier Alpen
Am Stubaier Gletscher lösten gestern am 03.02. und heute am 04.02. Wintersportler solche Triebschneepakete aus. Einmal unterhalb des Hinteren Daunkogels wurde eine Person verletzt, einmal im Bereich des Rotadlliftes wurde niemand verschüttet. Die betroffene Person meldete sich zum Glück bald nach dem Abgang.
Wintersportler löste im Variantenbereich ein Schneebrett aus, wurde jedochnicht verschüttet. Stubaier Gletscher – Rotadlift (Hinter Geländekanten (Foto: 04.02.2016)
Für die kommenden Tage werden solche Vorfälle wohl nicht ganz zu verhindern sein. Umso mehr möchten wir an dieser Stelle an die Vernunft der Wintersportler appellieren, zurückhaltend zu sein. Triebschneepakete sind definitiv zum Teil sehr störanfällig. In Folge ist mitunter auch ein Durchbrechen in tiefere Schichten denkbar, was sich negativ auf die Lawinengröße auswirkt!
Bereits jetzt ist es windig auf den Bergen. Über Nacht soll es stürmisch werden…Tuxer Alpen (Foto: 04.02.2016)

Dienstag, 2. Februar 2016

Nach einer kritischen Lawinensituation mit Regen, Schnee und Sturm vorläufige Beruhigung der Situation

Die Prognosen der ZAMG-Wetterdienststelle haben perfekt gepasst. Der Wechsel aus einer Kalt- und Warmfront brachte zwischen Samstag, dem 30.01. nachts bis Montag, dem 01.02. morgens zum Teil beachtliche Neuschneemengen. Leider war es unterhalb etwa 2000m (lokal bis knapp 2400m) häufig auch Regen. 


Besonders eindrucksvoll erkennt man den Wetterverlauf an den Wetterstationen:

Am 30.01. in der Nacht begann es auf der Jöchlspitze im Außerfern zu schneien. Am Sonntag nachmittags stiegen die Temperaturen an. Aus Schnee wurde Regen. Die Gesamtschneehöhe sank durch den Regeneintrag in dieser Höhenlage fast wieder auf Ausgangsniveau. Gestern am 01.02. drang dann im Tagesverlauf etwas trockenere Luft ein. Die nasse Schneeoberfläche begann zu frieren. Ein dünner Schmelzharschdeckel war die Folge.

Spitzenreiter bei den Niederschlägen war das östliche Unterland. In Kössen wurden während der vergangenen Niederschlagsperiode 120mm Regen gemessen!

Massiver Regen im nordöstlichen Unterland

Diese Wetterperiode wirkte sich klarerweise massiv auf die Lawinensituation aus. Am Sonntag wurde die Lawinengefahr in weiten Teilen Tirols als groß beurteilt. Am Montag, dem 01.02. gingen wir in der Früh davon aus, dass die spontane Lawinenaktivität mit Ende der Niederschläge großteils beendet war, weshalb wir uns für die Ausgabe einer kritischen Stufe 3 entschieden. 

Spontane Schneebrettlawine unterhalb der Freihut in den Nördlichen Stubaier Alpen (Foto: 01.02.2016)

Zum Teil sehr gute Sprengerfolge im südwestlichen Teil der Ötztaler Alpen, bei denen v.a. im Nordsektor mittelgroße bis große Lawinen auf dem schwachen Altschneefundament ausgelöst wurden, wiesen auf alle Fälle auf eine kurzfristig noch hohe Störanfälligkeit der Schneedecke hin. In mittleren Höhenlagen waren Sprengerfolge hingegen meist mäßig.
Was aufgefallen ist, waren dann auch vermehrte nasse Lockerschneelawinen aus besonntem, vom Regen beeinflusstem Gelände.

Lockerschneelawine vom Hafelekar, Westliche Nordalpen (Foto: 01.02.2016)

Eine Besonderheit gab es im regenreichen, schneearmen Unterland: Schlammlawinen, anstelle von Schneelawinen.
Die Schneeoberfläche wurde – wie schon erwähnt – unterhalb von 2200m massiv vom Regen beeinflusst.

Typische Schneeformation nach massivem Regenfall. Beispiel: Seegrube, Westliche Nordalpen (Foto: 01.02.2016)
Bereits am Nachmittag des 01.02. beobachtete man häufig die Bildung eines Bruchharschdeckels, einerseits durch sinkende Luftfeuchtigkeit, andererseits durch Windeinfluss (Foto: 01.02.2016)

Hochalpin gab es zudem teilweise noch ein Triebschneeproblem.

Lawinenabgang im Variantenbereich des Stubaier Gletschers. Person unverletzt (Foto: 01.02.2016)

Nun soll es deutlich kälter werden. Das Altschneeproblem wird weiter abnehmen.
Allerdings muss man mit neuerlichen Schneefällen v.a. auf ein Triebschneeproblem achten.