Freitag, 20. November 2015

Rückblick Oktober 2015

Anfang des Monats war Nordtirol durch ruhiges Herbstwetter mit viel Sonnenschein und Föhn geprägt, während südlich des Hauptkammes hochnebelartige Bewölkung und leichter Niederschlag dominierte. Dieser zweiteilige Wettercharakter wurde von wechselhaftem, mildem Wetter abgelöst. Zwischen dem 15.10. und 19.10. brachte dann ein stationäres Tiefdrucksystem den, zumindest in den Gletscherskigebieten, heiß ersehnten Neuschnee. Die Schneefallgrenze lag damals zwischen etwa 900m und 1200m. Wintersportler mussten damals kurzfristig auf frische, leicht erkennbare Triebschneepakete in großen Höhen, dies v.a. in kammnahen, sehr steilen Hängen achten. Auf steilen, verschneiten Wiesenhängen beobachtete man hingegen vermehrt Gleitschneelawinen, insbesondere auch in Osttirol.
 
Blick ins Virgental am 19.10.2015 zeigt zahlreiche Gleitschneeanrisse bzw. –lawinen.
 
Die für den weiteren Winterverlauf bedeutenden Schneefälle von Mitte Oktober am Beispiel des Pitztaler Gletschers.
 
Ab dem 20.10. setzte sich dann sonniges, anfangs noch kühles, dann überdurchschnittlich mildes Herbstwetter (mit einer kurzen Unterbrechung um den 28.10.) durch. Der Schnee schmolz bis auf hochalpine Bereiche (über etwa 3000m) sowie hoch gelegene Schattenhänge vielfach dahin.
 
Blick von der Nordkette oberhalb von Innsbruck Richtung Süden nach den Schneefällen.
 
Blick von der Nordkette oberhalb von Innsbruck Richtung Süden Ende Oktober.
 
Der Oktober im Überblick am Beispiel der Station Falkaunsalpe in den Nördlichen Stubaier Alpen. Bedeutsam ist v.a. der Schneefall Mitte Oktober.
 

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